froh dabei zu sein

Es gibt moment da ist man mit einer gruppe von leuten unterwegs und dennoch fühlt man sich so einsam als würde man allein im regen stehen. solche momente gehören auch zu meinem leben dazu obwohl es nicht von außen so aussieht. ich hab einen freund, mein studium fast erfolgreich abgeschlossen, freunde und familie die hinter und zu mir stehen. ich bin von natur aus offen und gesellig...aber es gibt moment die manchmal rückblickend betrachten leichte depressive züge haben.

komisch wie das man sich von einem auf den anderen augenblick wechseln kann. manchmal geschieht es durch ablenkung, durch einen anruf, nette worte oder einfach ein lied:

"Froh dabei zu sein" von Philipp Poisel

http://www.youtube.com/watch?v=Y3YeUtztIno

 

Ich hoffe, dass es euch auch ein wenig aufmuntert...

 

15.8.12 21:12, kommentieren

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Sommerregen

Ich hab schon eine weile nicht mehr geschrieben - eher aus der frustration heraus und faulheit ganz klar.

kurzes update zu der facebook story da ich da ein kommentar bekommen habe, worüber ich mich sehr gefreut hab

ich hab die freundin angeschrieben, in kurzen knappen sätze gesagt, dass es mich sehr getroffen hat. und hab die ganze zeit mit mir gerungen ob ich sie anschreibe oder nicht, dass ich alles zerstöre aber im endeffekt war es super. denn sie hat mir geschrieben, dass sie es irgendwie freut, dass ich das schreib denn irgendwie war das der zweck. wir haben uns seit einer weile auseinander gelebt und sie meinte so hab ich ihr gezeigt, dass mir an unserer freundschaft noch etwas liegt. und man schmeißt nicht einfach so seine ältesten freunde "weg". ich war auch erleichtert, dass sie nicht auf mich sauer war oder so. ich war froh, dass ich mich getraut hab einfach mal etwas zu sagen. klar, dass ist nicht immer der richtige ansätze und vieles hängt von der vorgeschichte und auch von den menschen selbst ab. aber irgendwie war es in dem moment genau das richtige! ich fahr sie dieses wochenende und freu mich riesig drauf!

also krass gesagt  bringt uns facebook vielleicht doch wieder näher zuammen - ich will aber nichts beschreien.

 

mehr sentimentale gedankengänge später...erstmal muss ich den sommerregen beobachten

10.7.12 18:18, kommentieren

Manche Tage

Es gibt Tage an den könnte ich einfach los heulen...facebook trägt irgendwie dazu bei. nichts von wegen vernetzen, austauschen und ständig up-to-date sein. irgendwie ist es manchmal ein schlag ins gesicht wenn man sachen von freunden erst über facebook erfährt. ich meine welche qualität hat diese freundschaft wenn ich alles über facebook erfahre und nicht weil sie es mir mitteilen? wenn das bei bekannten oder weitentfernten freunden passiert sag ich ja garnichts. aber bei leuten bei denen man überlegt ob sie mal als patin meiner kinder oder trauzeugen werden könnten fühle ich mich so was von verarscht! so richtig kreuzweise-verarscht,...

2 Kommentare 27.6.12 18:43, kommentieren

Keine Worte

Manchmal geht alles so schnell, dass man garnicht weiß wie es eigentlich angefangen hat. wo war der wendepunkt? wo ist die stelle an der man nicht mehr hoch kommt? an welchen punkt hätte man anders handeln sollen? wenn man die uhr zurück dreht und man wird auf den zeitpunkt/worte/taten hingewiesen die entscheidend dazu beigetragen...hätte man sie trotzdem getan?

ich hab mal ein buch gelesen in der die hauptfigur eine depression bekommen hat. die diagnose hieß dass sie einfach nur leidet. nicht einmal wegen ihrem eigenen leben oder leid sondern wegen des der welt. sie fühlt so viel schmerz dass es sie traurig macht. 

manchmal kann ich dieses gefühl nachvollziehen und mir geht es auch so. bei gewissen liebesliedern bekomme ich so einen herzschmerz oder bei nachrichten oder wenn es meinen freunden schlecht geht. ich hab das gefühl, dass ich immer mit fühle. ich fühle den schmerz den sie fühlen und will helfen doch weiß nicht wie. vielleicht ist deswegn "how to save a life" eins meiner lieblingslieder. wie kann ich das leben von einem freund retten? 

ich will so viel sagen und doch fehlen mir die worte es zu erklären. wo fängt der schmerz an - physisch gesehen bei mir im herzen und breitet sich aus. bis er den ganzen körper gefangen hat und ich fühl mich gelähmt. psychisch durch gedankengänge. durch worte und deren bedeutung. durch das pure nachdenken, hinterfragen und analysieren. interpretation ist alles.

und wie geht man damit um? reden? zeit verweilen lassen? ich hab keine ahnung. oft finde ich, dass zeit alle wunden heilt und manchmal hat man eine narbe und wird daran erinnert und manchmal sieht man nichts mehr. als wäre nichts geschehen und der schmerz ist weg. vielleicht ist das nicht nur bei physischen wunden sondern auch seelischen. 

zwei meiner drei tiefsten wunden sind komplett geheilt. den verlust meiner besten freundin und der der ersten liebe. beide habe ich nach sehr viel zeit überwunden. das gegenteil von liebe ist nicht hass sondern gleichgültigkeit....ohne worte

die dritte wunden die nicht nur eine narbe hinterlassen hat sondern immer noch am heilen ist, ist die trennung meiner eltern. dass ist meine persönliche querschnittslähmung. das thema bringt mich nach 5 jahren immernoch zum weinen - der schmerz sitzt so tief. und doch habe ich ihre neuen lebenswege akzeptiert. beide haben neue partner, ein neues leben. nur ich steh manchmal da und frag mich, wann kommt ihr wieder zusammen? wieso habt ihr nicht gekämpft? WIESO!!!! bei solchen fragen reiß ich das pflaster ab, die stiche wieder auf und ich fühle mich wie mit 19 als sie mir und meiner schwester die nachricht überbracht haben. man sagt, dass man an solchen momenten genau noch weiß wie geschehen sind. ich hab ein wirklich schlechtes gedächtnis aber das weiß ich auch noch. es war nach dem frühstück, basti und ich waren schon wieder in meinem zimmer und meine mutter hatte mich angerufen sie und mein vater wollten mit mir sprechen. ich weiß noch genau, dass ich gefragt hab ob basti mitkommen soll. und meine mutter sagte nur, nein sie wollten mit mir und laura allein reden. wenn die eltern sich nichts mehr zusagen haben bemerkt man das. der eine sitzt in der küche und der anderen im wohnzimmer und beide schauen das selbe im fernseher an. wir hatten nicht mehr auf meinen vater gewartet mit dem essen. es gab keine glücklichen momente mehr. und meine schwester und ich wussten es. wir hatten darüber gesprochen, dass es merkwürdig ist. und als der anruf kam und ich runter sollte naja ich wollte es sicherlich nicht wahr haben und in dem augenblick hatte ich es sicherlich nicht realisiert aber ich glaub tief im inneren wusste ich es. ich wusste was kommt. als jedoch mein eltern dann sagten, dass sie sich trennen würden, mein vater ab sofort im gästezimmer schlafen wird und meine mutter sich eine neue wohnung sucht war es ein schmerz den ich heute noch fühle. die wunde versucht zu heilen und irgendwie schafft sie es nicht. man erinnert sich an bruchstücke. sie haben sich in der woche getrennt als ich vorabi geschrieben habe - märz 2007. und ich weiß noch das weihnachten zuvor hatte mein vater meiner mutter ein buch geschenkt "wohin dein herz dich trägt". wieso merkt man sich solche einzelheiten...

war das der punkt an dem ich instinktiv wusste er bedeutet, dass wir nicht mehr umkehren können. als mein vater sagte versteh den titel bitte nicht falsch...

 

25.6.12 22:24, kommentieren

Open

Heute hab ich die Autobiography von Andre Agassi zu Ende gelesen. Wenn ich so einen welzer durch hab bin ich immer ein wenig wehmütig (über 600 Seiten) und will eigentlich imer noch ein bischen mehr. Ich will mehr erfahren, mich noch näher damit auseinandersetzen und irgendwie in deren Leben eintauchen. Macht man das um sich nicht mit seinem eigenen leben zu konfrontieren? wieso verschlinge ich so gern bücher? und kann mir dann aber 6 monate danach kaum titel, author oder namen der hauptfigur merken? strange...

 ich fahr das wochenende heim - ich freu mich immer riesig. nicht nur um basti zu sehen aber auch einfach in unserem bett zu liegen, in unserer wohnung zu sein, auf unserem sofa fern zu schauen. es ist irre wie sehr ich ihn vermisse. es zerreist mir fast das herz. manchmal könnte ich einfach nur weinen weil ich solche schmerzen habe und mich allein fühle. manchmal weine ich sogar wenn wir uns nach einer woche wieder sehen. also nicht nur beim abscheid oder abends wenn ich allein im bett liege sondern dann wenn er mich in seine arme schließt und ich mich so erleichtert fühle wie sonst nie. während ich das schreib habe ich einen kloß im hals und kann nicht anders als mir die tränen zu verdrücken...ich vermiss die liebe meines lebens.

21.6.12 20:05, kommentieren

How to save a life...

Ich habe als Teenager bereits Tagebuch geschrieben, mein Notizheft voll gekritzelt mit zu dem zeitpunkt wichtigsten themen wie wen ich mag, wer mich heute genervt hat und was in der schule so passiert ist.

Kurioser weise fange ich zehn jahre nach dem ich zurück gezogen bin wieder an eine art tagebuch zu schreiben. nur das die heutige technik mich dazu verleitet einen blog zu schreiben...die dinge ändern sich wirklich rasend schnell. und auch das ist kurios da diesen satz eigentlich nur meine großeltern sagen und ich immer gedacht hab ach garnicht! wann werde ich endlich erwachsen? und jetzt mit mitte zwanzig fang ich auch so an...solche sätze zu sagen und mich zu fühlen als hätte ich keine kontrolle über die zeit und mein leben.

an dieser stelle paast mein absolutes lieblingslied hervorragend hierher "How to save a life" von The Fray:

http://www.youtube.com/watch?v=_U5Y5r__0N0

 also was veranlasst mich ausgerechnet heute damit anzufangen? der tag im büro lief suboptimal und das ist wahrscheinlich noch nicht einmal der hauptauslöser. die gedanken auf dem rückweg von einem meeting ins büro kreiselten sich darum, dass ich manche sachen nicht in griff habe und das gefühl habe als würde ich in alte verhaltensmuster schlüpfen.  und was wären diese alten verhaltensmuster? naja zum einen das ich mich klein mache und nichts von mir gebe, eher deffensiv als offensiv spiele und mich dann darüber ärger, dass andere offensiver sind als ich. entsprechend bekommen sie die aufgaben die ich machen sollte und auch die anerkennung dafür. wäre ich ein mauerblümchen würde ich das sicherlich akzeptieren aber eigentlich bin ich das nicht. nur eben manchmal wenn ich in alte verhaltensmuster zurück schlüpfe - dann ist mein selbstbewusst = 0.

ich lese zur zeit die autobiography von andre agassi - ein hervorragendes buch. und obwohl ich tennis wirklich überhaupt nicht verstehe, finde ich das buch dennoch höchst interessant und kann es wirklich nur weiter empfehlen! und ich will nicht behaupten, dass ich andre agassi verstehe aber irgendwie macht es sinn was er schreibt und man fühlt sich mit seinen eigenen gedanken nicht ganz so allein.

ach und zur krönung hat mir vor einer woche eine rotzfreche 18-jährige gesagt mit 25 bekommt man falten - toll echt toll.

19.6.12 21:18, kommentieren

How to save a life...

Ich habe als Teenager bereits Tagebuch geschrieben, mein Notizheft voll gekritzelt mit zu dem zeitpunkt wichtigsten themen wie wen ich mag, wer mich heute genervt hat und was in der schule so passiert ist.

Kurioser weise fange ich zehn jahre nach dem ich zurück gezogen bin wieder an eine art tagebuch zu schreiben. nur das die heutige technik mich dazu verleitet einen blog zu schreiben...die dinge ändern sich wirklich rasend schnell. und auch das ist kurios da diesen satz eigentlich nur meine großeltern sagen und ich immer gedacht hab ach garnicht! wann werde ich endlich erwachsen? und jetzt mit mitte zwanzig fang ich auch so an...solche sätze zu sagen und mich zu fühlen als hätte ich keine kontrolle über die zeit und mein leben.

an dieser stelle paast mein absolutes lieblingslied hervorragend hierher "How to save a life" von The Fray:

 also was veranlasst mich ausgerechnet heute damit anzufangen? der tag im büro lief suboptimal und das ist wahrscheinlich noch nicht einmal der hauptauslöser. die gedanken auf dem rückweg von einem meeting ins büro kreiselten sich darum, dass ich manche sachen nicht in griff habe und das gefühl habe als würde ich in alte verhaltensmuster schlüpfen.  und was wären diese alten verhaltensmuster? naja zum einen das ich mich klein mache und nichts von mir gebe, eher deffensiv als offensiv spiele und mich dann darüber ärger, dass andere offensiver sind als ich. entsprechend bekommen sie die aufgaben die ich machen sollte und auch die anerkennung dafür. wäre ich ein mauerblümchen würde ich das sicherlich akzeptieren aber eigentlich bin ich das nicht. nur eben manchmal wenn ich in alte verhaltensmuster zurück schlüpfe - dann ist mein selbstbewusst = 0.

ich lese zur zeit die autobiography von andre agassi - ein hervorragendes buch. und obwohl ich tennis wirklich überhaupt nicht verstehe, finde ich das buch dennoch höchst interessant und kann es wirklich nur weiter empfehlen! und ich will nicht behaupten, dass ich andre agassi verstehe aber irgendwie macht es sinn was er schreibt und man fühlt sich mit seinen eigenen gedanken nicht ganz so allein.

ac

1 Kommentar 25.6.12 22:27, kommentieren